Habe heute das Linear-Lager in den Rumpf eingepasst (22. Juli 2007)

Was mich an der Sonex-Konstruktion immer wieder irritiert, ist, der Fakt, dass man einmal installierte Teile später kaum mehr erreichen und damit auch kaum prüfen und warten kann. Wenn ich alle Teile, die jetzt noch mit Clecos gehalten werden, festniete, dann kann ich zum Beispiel die Steuerstange nie wieder herausnehmen.

Herausnehmen nach vorne über Cockpit geht nicht, dazu müsste die Stange aus Gummi sein. Nach hinten geht auch nicht, da völlig verbaut. Wahrscheinlich werde ich ein oder zwei der vertikalen U-Profile anschrauben anstatt zu nieten. Aber auch dann ist es fast unmöglich, wenn der Boden erstmal eingebaut ist.

 

Der vordere vertikalen Bozen, der den Nylon-Block hält fehlt noch, muss ich erst mit anderen Kleinteilen in USA bestellen. Das ganze ist ziemlich stabil, eigentlich überdimensioniert.


 

Linear-Lager für Höhenruder Steuerstange (21. Juli 2007)

Im Sonex Originalplan wird die Steuerstange für das Höhenruder durch zwei vertikale U-Profile geführt. Die Durchführung erfolgt durch Plastik-Hülsen.

Dies ist eine einfache und billige Lösung - NUR - sie funktioniert nicht besonders gut. Durch die unterschiedlichen Hebel an Anfang und Ende der Steuerstange macht die Stange bei Betätigung des Höhenruders nicht nur eine Hhorizontale hin-und-her-Bewegung, sindern die Stange bewegt sich auch noch ca. 15mm auf-und ab.

 

Diese Auf-und-Ab-Bewegung führt dazu, dass die Stange entweder oben oder unten an den Hülsen schleift. Für amerikanische Selbstbauer ist das nur ein "Schönheitsfehler", die Stange ist elastisch genug, um nicht komplett zu verklemmen (ansonsten hilft auch ein Finer voll Schmierfett...).

Mir gefällt diese Lösung nicht. Deshalb habe ich ein Linearlager mit entsprechender Aufhängung gebaut.

 

Das Lager selbst ist aus ölgefülltem Nylon gefräst. Auf der gesamten Länge der Schubstange bibt es genau eine Position, wo die Bewegung keine vertikale Komponente hat. Dort wurde das Lager positioniert. Da die Konstruktion wesentlich aufwändiger ist, als die Plastikhülsen muss mit einem (unerwünschten) Mehrgewicht gerechnet werden. Das Nylon-Teil habe ich zur Gewichts-Reduzierung mit Bohrungen versehen. Auch die Flansch-Löcher in der vertikalen Strebe dienen diesem Zweck.

 

Das Gleit-Teil wird mit einem AN3 Bolzen mit der Steuerstange verschraubt. An der Stelle, an der die Steuerstange für die Bolzen-Aufnahme durchbohrt ist, habe ich innen ein Stück Alu-Rundmaterial eingefügt, damit die Biege-Festigkeit der Steuerstange nicht beeinträchtigt wird.


 

Ich habe mich entschlossen, die vorhandenen Teile noch zu verbauen. Der Flieger wird dann ziemlich komplett sein. Was derzeit noch fehlt: