Fahrwerk, Spornrad (29. Juni 2007)
Ich arbeite schon seit 3 Tagen an den etwa einem Dutzend Bolzen am hinteren Zellenende.
Diese trapezförmige Öffnung ist etwa 5 x 10 cm lang. Das schwarze rohr ist die Anlenkung des Spornrad-Federbeins. Mit der Hand kann man die Scheiben und Muttern nicht auf die Bolzen bringen. Meine Methode ist ein Stahl-Stäbchen, an das mit doppelseitigem Teppichklebeband eine Scheibe befestigt ist. Mit etwas Übung lässt sich die Scheibe dann beim 10. Versuch auf den Bolzen schieben. Die Mutten habe ich in ähnlicher Weise "eingefädelt". Angezogen werden die Muttern mit eine Ratsche mit 2-facher Verlänerung und 2 Kreuzgelenken. Einen Bolzen festzuziehen kann dann gut eine halbe Stunde brauchen.
Wenn erstmal das Bodenblech eingenietet ist, dann wird nur eine winzige Inspektions-Öffnung übrigbleiben. Jede Wartung in dieser Ecke muss dann zu einem Alptraum werden. Das ist typisches amerikanisches Engineering. Kann man nur hoffen, dass sich das Spornrad nie bei einer härteren Landung verbiegen wird.
Der Flieger steht jetzt auf seinen eigenen Beinen. Die Spur-Einstellung
stimmt noch nicht.