Kabinenhaube III, 22.11 / 2009

Für das untenstehende Problen scheint eine Lösung gefunden: Ich werde an der Stelle eine Hutze einbauen zur Entlüftung des Cockpits. Dazu werde ich ein Vakuum-Tiefziehteil aus Plexiglas herstellen, das an dieser Stelle eingeklebt wird.

Heute habe ich die ersten "Bohrungen" in die Kabinenhaube gemacht. Bohrungen in Anführungszeichen, denn ich habe die Löcher eingeschmolzen.

Mit der feinen Lötkolben-Spitze kann man wunderbar die Löcher herstellen (und vermeidet zuverlässig Sprünge im Plexiglas). Während des Durchschmelzens kann die Position noch leicht korrigiert werden. Das ist wichtig, denn ich schmelze die Löcher von außen nach innen. Dabei muss die Bohrung in dem Haubenrahmen genau getroffen werden, was durch Parallaxe-Fehler nicht ganz einfach ist.

 

 

Um das Loch bildet sich ein Ring geschmolzenes Plexiglas. Das fliegt von selbst weg, wenn man die Bohrung ansekt (die Kratzer sind nicht in der Haube sondern nur in der Schutzfolie ;-)

 


 

Kabinenhaube II (oder das Plexiglas, das hat der Teufel erfunden), 11 / 2009

Was praktisch allen Sonex-Bauern passiert ist mir jetzt auch passiert. Bein Auflegen der Haube auf die Zelle ist die Haube am oberen hinteren Ende ca. 10 cm eingerissen große Sch......

Ich habe den Riss gleich durch eine Bohrung gestoppt. Am folgenden Wochenende habe ich den Riss mit "Acrifix 192" geklebt. Dazu habe ich zuerst den Riss auf ganzer Länge mit einder V-Nut aufgefäst. Dann mit dem Kleber gefüllt. Nicht nur das Plexi, auch das Acrifiy ist ein echtes Sch...zeug. Der Kleber selbst fördert die Rissbildung enorm. Das hatte ich aber erst gemerkt, als ich einen Patch aus Rest-Plexiglas von innen auf den Riss kleben wollte. Zum Verkleben habe ich den Patch mit einer Schraubzwinge angedrückt (ein Stück Holz und Styropor dazwischen). Das ganze hat dazu geführt, dass sich unter dem Flicken jetzt Dutzende neue Risse gebildet haben. Das ganze macht langsam keinen Spass mehr. Gibt es senn nicht was VERNÜNFTIGES zum Flugzeughauben herzustellen?

Der eigentliche Riss ließ sich ganz gut verkleben (A)

 

Die vielen Risse unter dem Flicken (B) haben sich erst während der Verklebung gebildet.


 

Kraftstoff-System II, 1. 11. 2009

Das ist die Positionierung der beiden Kraftstoff-Pumpen (oben) und des Gascolators (unten). Sobald man die Kraftstoff-Anlage ändert (so wie ich, der ich den Vergaser von unter dem Motor nach oben verlegt habe und deshalb Kraftstoff-Pumpen anstatt Gravitation verwende) änder sich praktisch alles und man kann von da an die Pläne vergessen.

Die Kraftstoff-Leitungen sollen ein stetiges Gefälle bis zum Gascolator haben. Von daaus gehts mit Hilfe der Pumpen wieder nach oben zum Vergaser.

Sinn dieser Anordnung ist, dass sich Wasser und Ablagerunegn an der tiefsten Stelle (Gascolator) sammeln, wo diese vor jedem Start mittels Schnellablass entfernt werden.

Der Gascolator sitzt absichtlich etwas schräg, damit der Ablass (silbriges Teil unten rechts) durch eine Öffnung in der Cowling leichter erreicht werden kann.

Außerdem ist zu beachten, dass keine "Schleifen" in der Leitungsführung vorhanden sind, wo sich Dampfblasen bilden könnten (besonders kritisch bei Verwendung von Auto-Superbenzin das den unsinnigen Alkohol-Anteil enthält).

Die Pumpen sitzen auf einer Trägerplatte und diese wiederum ist mittels vier Gummidämpfern am Firewall angeschraubt.

Und hier gabs gleich wieder ein Problem: das 0,5mm Nirosta Firewall-Blech ist zu flexibel. Der Gascolator würde bei Turbulenzen links an den Motorträger oder an die Motorverkleidung anschlagn. Um dies zu berhindern musste ich diesen Teil des Firewann verstärken/versteifen..

 

Die grüne U-Strebe ist die Firewall-Versteifung. Sie ist sehr effektiv. Die Montage war ein Albtraum, da ich nicht wieder die Pedalerie demontieren wollte (hätte ich vielleicht doch machen sollen). Diese Sache hat mich ein ganzes Wochenende gekostet. Mit dieser Versteifung ist auch der Motorträger (Bolzen durch den Firewall) verschraubt, was die Sache bombenfest macht. Wahrscheinlich werde ich diese Modifikation auch auf der Copiloten-Seite einbauen müssen (das der Firewll zu fexibel ist, um die Batterie zu tragen)