Rahmen der Cockpithaube (17. September 2007)
Am Samstag wurde das Gerüst meiner Cockpithaube von einem Luftfahrt-Schweisser zusammengeschweisst (danke dafür, Rudi).
Abweichend vom Bauplan habe ich
das ganze Gerüst aus 4130 Chrom-Molibdänstahl hergestellt. Die
Rund- und Vierkantrohre haben eine Wandstärke von 1mm. In den Ecken
habe ich noch gelochte Verstärkungswinkel eingefügt, um das Gerüst
steifer zu machen. Das Rohr wurde mit einer WIG-Anlage geschweisst, und
zwar in der Zelle mit Schraubzwingen und Klammern fixiert. Das WIG-Schweissen
ist sehr sauber, es entstehen keinerlei Funken oder Spritzer.
Detail der Schweissung. Die Nähte
wurden nicht ganz ausgeführt, um ein zu starkes Verziehen des Rahmens
zu vermeiden. Tatsächlich war der Verzug nur ganz minimal.
Der "Inchadder" (14. September 2007)
Dieses interessante Hilfsmittel aus de 50er Jahren habe ich im Internet entdeckt. Dies ist ein Nachbau, hergestellt aus drei CD-Roms.
Dieses kleine Rechenmaschinchen
addiert Zoll-Brüche und führt gleichzeitig die Kürzung des
Bruchs durch.
Bauanleitung
Man benötigt drei CDs, wobei zwei davon bedruckbar sein sollten.
Die obere CD ist die kleinste im Umfang ACHTUNG, den Anschlag rechts berücksichtigen. Diese Scheibe hat auch den Ausschnitt, in dem man den eingestellt Wert abliest
Die mittlere CD enthält am Rand 64 kleine Bohrungen (ca. 2mm), mit denen man mit Hilfe eines Bleistifts die Scheibe zum Anschlag drehen kann.
Die untere (und im Durchmess größte) Scheibe bildet die Bodenplatte, mit der man den Rechner in der Hand hält.
Die untere und obere Scheibe sind durch eine Holt-Scheibe (15mm Durchmeser, 5 mm hoch) verbunden. Mit jeweils einer weiteren Holz-Scheibe sind die obere und untere Platte mit dieser Achse verbunden.
Die mittlere Scheibe ist auf der Achse frei drehbar (ACHTUNG beim Verkleben, dass die mittlere Schibe nicht ebenfalls anklebt)
Benutzung
Zuerst muss der Zechner auf Null /Zero (siehe oben) eingestellt werden.
Jetzt wählt man den ersten Operanden und dreht die mittlere Scheibe im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag.
Danach wählt man den zweiten Operanden und derht die Scheibe wieder im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag. Im Ergebnis-Fenster steht die Summe als Bruchzahl
Man kann jetzt weitere Operanden dazuaddieren. Wandert dabei die schwarze Markierung durch das Ergebnis-Fenster, dann muss man 1 Zoll zum Eregbnis hinzuzählen.
Beispiel
ich stelle den Inchadder auf Null/Zero (siehe oben
ich wähle 3/32 Zoll:
ich addiere 1/8 Zoll dazu das Ergebnis 7/32 erscheint im Ergebnis-Fenster:
ich addiere dazu nochmals 5/64 Zoll, es erscheint als Ergebnis:
...ein kleines Wunderwerk der mechanischen Rechenkunst....
wer das nachbauen will, hier die Druckvorlagen für die obere und mittlere Scheibe (anklicken für Vollbild)
Wie kürzt man eine gehärtete Welle? (2. September 2007)
So zum Beispiel:
Für die 10mm Welle benötigte ich 4 Dremel-Trennscheiben.
Der Schnitt ist sehr sauber, allerdings ist danach die Umgebung mit dem
roten Staub der atomisierten Trennscheiben bedeckt (riecht auch nicht besonders).
Das Verfahren ist auch geeignet, um Nuten in Wellen zu schleifen, die nachher Seeger-Ringe aufnehmen sollen.
Das Ganze ist Teil meiner verbesserten Linearführung der Höhenruder-Schubstange.
Auf der Welle wird sich ein Kugel-Linearlager bewegen. Mal sehen, wie diese
Lösung funktioniert.